Nebelparder sind vom Aussterben bedroht

                                 Ausrottung des Nebelparders

Nebelparder sind vom Aussterben bedroht
Nebelparder werden illegal gejagt
© Kirsten Stäber

Der Nebelparder gehört zu den gefährdeten Arten und steht in vielen Ländern Südostasiens unter Schutz. Internationale Abkommen verbieten den Handel mit Nebelpardern. Doch leider halten sich nicht alle Staaten an dieses Abkommen, die Nebelparder beherbergen. Schätzungsweise 10 000 Nebelparder bewohnen noch die Wälder unseres Planeten, verteilt auf 11 südostasiatische Staaten. Doch stetige Abholzung der Wälder und Wilderei bedrohen den Nebelparder und seinen Lebensraum.

Nebelparder sind in ihrem Lebensraum akut gefä
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Nebelparder benötigen ein großes geschlossenes Waldgebiet um dauerhaft überleben zu können. Durch die ständig zunehmende Abholzung der südostasiatischen Regenwälder wird der Lebensraum der Nebelparder immer mehr dezimiert. Die Bestände sind akut bedroht. Nebelparder sind durch ihre Fellzeichnung, ihr Balanciersystem und ihrer speziellen Krallen perfekt auf das Leben in Bäumen ausgerichtet. In Steppen oder Savannen hätte der Nebelparder kaum eine Überlebenschance. Die Raubkatze durchklettert ein großes Territorium von bis zu 15 Quadratkilometern. Wird dieses Territorium durch Abholzung unterbrochen, leben die Bestände quasi auf einer Insel, was für die Fortbestand Inzucht zur Folge hat.

Der Lebensraum des Nebelparders ist durch Abholzun
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Trotz Artenschutz wird der Nebelparder gnadenlos gejagt, von seinem größten Feind: dem Mensch. In der asiatischen Medizin schreibt man pulverisierten Nebelparderknochen und Nebelparderzähnen eine stärkende und vitalisierende Wirkung zu. Sein Fleisch gilt als besondere Delikatesse und Nebelparderpelze zieren so manche Diele. Auch die Innereien des Nebelparders werden verspeist oder als Naturmedizin gehandelt. Und nicht zu unterschätzen sind die Wildfänge für diverse Privatzoos. Durch das Internet floriert der illegale Handel mit gefährdeten Tieren und deren Produkte. Der anonyme weltweite Onlinehandel macht Wildtierverkäufe einfacher denn je.

Nebelparder sind vom Aussterben bedroht
©Kirsten Stäber

Der IFAW -­ Internationaler Tierschutz-Fonds - betreibt seit 2008 intensiv Nachforschungen im Internet nach illegalem Tierhandel und Tierprodukten. Über Tigerbabys, Raubkatzenknochen, Gepardenmäntel, Leopardenfelle bis hin zu Handtaschen aus Raubkatzenfellen ist alles zu haben.  Innerhalb von sechs Wochen entdeckten die IFAW - Internetermittler  mehr als 7000 Wildtiere oder Produkte aus Wildtieren, welche im Internet zum Verkauf angeboten wurden, mit einem Verkaufswert von über 21 Millionen Euro.

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